The Backyard Ultra – Dorian
0 Comments
Bericht und Tipps für den Backyard Ultra, von Trailblazer Dorian Kerckaert
Backyard Ultras werden immer beliebter, und nichts ist besser als Tailwind, um „One more loop“ weiterzumachen!
Kurz zum Konzept:
– Jede volle Stunde beginnt eine neue „Runde“ von 6,706 Kilometern
– Alle Teilnehmer haben genau 1 Stunde Zeit, diese Runde zurückzulegen
– Teilnehmer, die das Cut-off einer Runde nicht schaffen oder nicht im Startbereich zur nächsten Runde erscheinen, scheiden aus dem Rennen aus
– Das Rennen geht so lange weiter, bis am Ende nur noch eine Person übrig bleibt, der Last Man Standing!
– Es gibt nur 1 Gewinner!
Ich habe mich dieses Jahr zum zweiten Mal auf dieses Abenteuer vorbereitet und kann euch schon jetzt diese Erkenntnisse mitteilen:
– Nimm ein gutes Zelt mit! Eventuell ein Partyzelt, falls du eins hast, um vor Regen oder zu viel Sonne geschützt zu sein

– Klappstuhl, um die Beine zwischen den Runden hochzulegen, damit die Füße etwas „entschwellen“ können
– Während der Runden: Laufen und Gehen abwechseln! Unbedingt machen, viele Leute machen den Fehler, zu oft zu viel zu laufen

– Schuhe und Socken wechseln! Es tut gut, in frischen Socken zu laufen, und andere Schuhe geben deinen Füßen etwas andere „Druckpunkte“
– Immer versuchen zu spüren, was dein Körper braucht, und nicht zu oft auf andere schauen. Bei einem Backyard geht es vor allem darum, gut für den eigenen Körper zu sorgen!
– Körperlich gut vorbereitet sein, aber vor allem die mentale Hingabe haben! Du kannst immer noch eine zusätzliche Runde machen… solange du es nur willst
– Nicht zu viele Ziele im Voraus setzen, sonst gibst du leichter auf, sobald du diese Ziele erreicht hast. Also keine exakte Rundenanzahl zu sehr in den Kopf setzen
– Essen und Trinken: bei Kohlenhydraten nicht übertreiben! Ein Backyard ist keine „intensive“ Anstrengung, du wirst vor allem Fett verbrennen und musst daher sicher nicht die üblichen Mengen an Kohlenhydraten aufnehmen! Dein Magen wird dir für diesen Tipp danken!
– Flüssigkeit, Elektrolyte und Salz sind aber sehr wichtig! Tailwind trinken ist also die Devise! Ich habe immer 2 Messlöffel Tailwind auf 0,5 l alle 2 Stunden genommen, ergänzt mit etwas Cola und Wasser.

– Am liebsten feste, „normale“ Nahrung: Bananen, Lebkuchen, Butterbrot mit Käse-Konfitüre, Pasta, Omelett, Frühstücksflocken… Wähle dabei vor allem Nahrung, von der du weißt, dass du sie magst und dich darauf freuen kannst. Sie schmeckt umso besser!

– Tailwind Recovery?! Oh ja! Bei einer Anstrengung bei einem Backyard suchst du deine Grenzen, und deinen Körper bereits während der Anstrengung „erholen“ zu lassen, kann für viele Leute funktionieren, um besser durchzukommen.

Diese Tipps funktionieren für mich, aber natürlich hat jeder seine eigenen Vorlieben! Testen und Ausprobieren ist die Devise Ein Backyard ist eigentlich ein großer „Naschausflug“, und man muss dabei auch etwas laufen!
Viel Erfolg und vor allem: Genieße es! Grüße,
Lucky Luke
AKA Dorian Kerckaert